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ANNELSBACH. Wer sich am Ortseingang des Höchster Ortsteiles Annelsbach
für links entscheidet, landete auf der Apfelstraße, wer gleich rechts
abbog, kam auf die Holzstraße: Unter dem Schild „Annelsbacher Tal“
waren am Samstag und Sonntag die Bezeichnungen Apfel- und Holzstraße zu
lesen – diesen beiden Naturprodukten hatte der örtliche Verkehrs- und
Verschönerungsverein seine erstmals stattfindenden Apfel- und Holztage
gewidmet. Zwischen den Gasthäusern „Dornröschen“ und „Forellenhof“
wurde den Besuchern im gesamten Ortskern ein abwechslungsreiches
Programm geboten.
Auf der Apfelstraße stand
das kulinarische Angebot im Mittelpunkt: Schnäpse, frische Äpfel, neuer
Honig und Most lockten als Gaumenfreuden. Zudem konnten sich die
Erwachsenen am Stand des Geoparks Bergstraße-Odenwald informieren,
während die Kinder Äpfel aus Wolle filzten. Theo Groh präsentierte
Apfel- und Birnensorten, und durch den Apfelweinkeller des
„Dornröschen“ führte Mitarbeiter Murat Bayram die Gäste.
Auf der Holzstraße stand
ein mobiles Sägewerk, an dem ein Stamm zu Brettern und Balken zerlegt
wurde. Die Arbeit mit Holzspaltern und Kreissägen, das Feuern mit
Pellets- und Feststoffkessel stand nebenan im Hof des Anwesens Schmitt
im Blickpunkt. Von Gerhard Schmitt, der das Amt des Vorsitzenden im
Verkehrs- und Verschönerungsverein von seinem Vorgänger Peter Merkel
übernommen hat, stammt auch die Idee zu dieser Veranstaltung.
Ebenso gab es Bücher zum
Schmökern, ein kleines Karussell und eine Oldtimer-Ausstellung.
Drechselarbeiten und Tierfotos von Kirsten Kowitz aus Forstel waren im
„Forellenhof“ zu sehen, dort wurde auch gezeigt, wie
Spezial-Baumfällungen vonstatten gehen – mit dem Stutzen der Bäume in
luftiger Höhe.
Der Sonntag begann mit
einem Gottesdienst im Hof Scheuermann, gefolgt von Vorführungen der
Freiwilligen Feuerwehren aus Höchst und seinen Ortsteilen. Für
Unterhaltung sorgten zudem die Alphornbläser aus Mömlingen sowie die
Tanzgruppe der KSG Hetschbach.
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